Lustige Einakter und 

ganz unten 2 ernste Einakter und Sketche


Nr. 210 „Die Theaterprob“
 
Personen: 5 He, 3 Da
 
 Beim Obermoar-Wirt ist die erste Theaterprob angesetzt. Der Obermoar weiß aber nichts davon. Als er erfährt, dass auch noch seine Tochter Marianndl und er Untermoar-Hiasl ein Liebespaar spielen sollen, wirft er die ganze Gesellschaft hinaus. Mit einem sogenannten „Theaterspiel“ können sie den Obermoar doch noch umstimmen.
 
 
 
 Nr. 208 „Der Vetter aus Dingsöd“
 
Personen: 3 He, 2 Da
 
 Der arme Toni steht schwer unter dem Pantoffel seiner besseren Hälfte, bis der beherzte Vetter nach lustigen Zwischenfällen den feuerspeienden Drachen zu einem zahmen, braven Weiberl macht. – Das ganze Stück ist eine unwiderstehliche Einladung zum Lachen.
 
 
 
 Nr. 207 „Der Stieglitz und sei
 
 Zeiserl“
 
Personen: 4 He, 1 Da
 
 Schöne Frauen schaffen immer Verwirrung. Doch hier hat alles seine Richtigkeit und das Lachen des Publikums wird es Ihnen bestätigen.
 
 
 
 Nr. 205 „Der schlaue Simerl oder
 
 Die Rache der Mena“
 
Personen: 3 He, 2 Da
 
 Geld hat er viel, der reiche Goldmüller, aber an Hirn fehlt`s ihm gewaltig und so kommt es, dass er dem schlauen Simerl zum Opfer fällt, sehr zum Vergnügen des lachenden Publikums.
 
 
 
 Nr. 201 „Die Horoskope der Cäcilie“
 
Personen: 1 He, 3 Da
 
 Cäcilie macht sich einwenig in Astrologie. Was dabei herauskommen kann, wenn sich ein kleiner Fehler in den Horoskopen einschleicht, verrät dieser kurze, lustige Schwank.
 
 
 
 Nr. 200 „Der Frosch“
 
Personen: 2 He, 2 Da
 
 Der Speckbacher glaubt einen Frosch verschluckt zu haben. Dauernd hüpft etwas in seinem Magen herum. Deshalb passt es ihm auch nicht, dass seine Tochter Julie mit dem Unken-Sepp (Unke = Frosch) liiert ist. Ein merkwürdiger Professor heilt den Speckbacher und bringt Julie und den Sepp doch noch zusammen.
 
 
 
 Nr. 196 „Da brochane Kruag“
 
Personen: 5 He, 4 Da
 
 Beim Amtsrichter Adam in Hausham gibt`s einen neuen Fall zum verhandeln: Da brochane Kruag. Für den Amtsrichter Adam wär`s so einfach, wenn da nicht der neue Justizrat Walter wär. Anfangs ist jeder verdächtig, doch am End` kommt es dann doch ganz anders als erwartet.
 
 
 
 Nr. 195 „Der Goldhofer-Simmerl
 
 auf Brautschau“
 
Personen: 3 He, 3 Da
 
 Der Simmerl kommt zum Kreuzhofbauern auf Brautschau. Die Tochter Reserl will aber nicht den Simmerl zum Mann. Beim Besuch Simmerl`s am Hof, läßt sie sich etwas einfallen, was zu einigen lustigen Verwechslungen, jedoch gutem Ende, führt.
 
 
 
 Nr. 186 „G`schleckate Mannsbilder“
 
Personen: 3 He, 1 Da
 
 sh. weihnachtliche Ein- und Mehrakter.
 
 
 
 Nr. 181 „Das Saisongspusi“
 
Personen: 3 He, 2 Da
 
 Der Riedhofbauern-Sepp geht im Sommer gern zur Tanzmusi. Dass er dabei zu einigen Fraueng`schichten kommt, lässt sich nicht vermeiden. Doch jetzt soll er eine Sommerfrischlerin aus Hamburg die Heirat versprochen haben. Was sich daraus entwickelt, sehen sie selbst.
 
 
 
 Nr. 177 „Michl`s Soldatenstreich“
 
Personen: 2 He, 3 Da
 
 Genau um einen solchen Streich geht`s, bei dieser Manöverposse in einem Akt.
 
 
 
 Nr. 176 „Sternecker hat Hausball“
 
Personen: 5 He, 2 Da
 
 Der Sternecker will einen Hausball auf seinem Hof feiern. Er braut hierzu eigenhändig einen Punsch. Lädt dazu auch seine Freunde ein. Auf dem Ball will er die Verlobung seiner Tochter bekannt geben. Doch es kommt ganz anders. Bei der Punschzubereitung hat der Sternecker statt der Rotweinflasche die Koliktropfen für seine Rösser erwischt. Der Auswirkungen der Medizin zeigen sich bald. Nach einigem Durcheinander kommt es aber zum Schluss doch zum Guten.
 
 
 
 Nr. 173 „Pantoffelhelden“
 
Personen: 4 He, 2 Da
 
 Der Kleinhäusler Hyronimus und der Gemeindediener Simmerl sind die Helden bzw. Pantoffelhelden dieses lustigen Spiels. Sie haben beide dem tüchtig zugesprochen. Hyronimus will nun den Simmerl, der einen noch größern „Wagler“ hat als er, einen Streich spielen. Er verkleidet sich als Frau, spielt dem Simmerl seine Alte, und will ihn von der Wirtschaft heimjagen, wie ja tatsächlich schon öfters der Fall war. Aber mitten unter der schönsten Szene stürmt, mit einem Besenstiel bewaffnet, die Kreszenz herein, die Alte des Hyronimus, dem nun das gleiche Schicksal ereilt, das er dem Simmerl zugedacht hat. Aber es dauert nicht lang, bis auch der Simmerl von seinem „braven Weiberl“ heimgeholt wird.
 
 
 
 Nr. 172 „Die fidele Mondfahrt“
 
Personen: 3 He, 1 Da
 
 Der Wurzenbauer Franzl und das Brummbauer Lieserl haben sich gern und wollen heiraten. Aber das hat einen Haken. Ihre Väter sind nämlich grundsätzlich dagegen. Doch der Franzl bringt es schließlich fertig, dass die beiden Dickschädel doch noch nachgeben.
 
 
 
 Nr. 168 „D`Nahderin is da“
 
Personen: 3 He, 5 Da
 
 Es ist schon etwas Gemütliches um einen Heimgarten in einer Bauernstube. Die Austragsmutter, die Bäuerin, Burschen und Mädchen, alle sitzen sie in der heimeligen Stube beisammen und noch jemand ist da, die Nahderin, die zur Zeit auf dem Hof arbeitet. Da weiß man so allerlei zu erzählen, die Austragsmutter plaudert von früheren Zeiten, die Burschen spielen auf Zither und Gitarre und zwischendurch werden die alten Lieder gesungen.
 
 
 
 Nr. 166 „Dem Sunnleitner sei Fernseher“
 
Personen: 4 He, 2 Da
 
 Dienstboten sind heutzutage rar. Das weiß auch der Sunnleitnerbauer. Und weil er gerade einen Knecht und eine Magd für seinen Hof sucht, bestellt er sich einen Fernsehapparat und glaubt nun, leichter jemanden zu bekommen, wenn mit dem Fernseher abends Unterhaltung im Haus ist. Kreszenz, sein Weib, wettert nicht schlecht über den Teufelskasten und meint, es wär gescheiter, wenn der d`Vroni, die Tochter, heiraten ließ, damit endlich einmal ein junger Bauer auf den Kommt. s`Vronerl wär damit freilich einverstanden, denn sie hat einen tüchtigen Bauernburschen gern, den Bachbauern-Ferdinand. Aber der Sunnleitner ist dagegen. Erstens fühlt er sich selber noch zu rüstig, um den Hof zu übergeben, und zweitens hat er mit dem Vronerl was anderes vor. Doch geschieht da so allerlei, für den Sunnleitner gerade nichts Angenehmes, dass er schließlich gern die Einwilligung gibt, daß die Vroni ihren Ferdinand heiraten darf.
 
 
 
 Nr. 165 „Der rettende Kuachatoag“
 
Personen: 3 He, 2 Da
 
 So gern möchte der Thoma jeden Mittwoch zum Kartenspielen gehen, wenn ... ja, wenn der Herr des Hauses, und das ist eben nicht er, sondern seine Bäuerin, nicht anderer Meinung wär. Ein Wirtshausbesuch jeden Samstag wär Sach genug, meint sie. Er soll nur brav daheim bleiben, sie bäckt ihm dafür einen schönen Kuchen. Doch der Thoma glaubt nicht, dass sie sowas zusammenbringt, nachdem sie noch nie einen Kuchen gebacken hat. Sie schließen eine Wette ab, der Thoma soll, falls der Kuchen nicht gelingen sollte, seinen zweiten Ausgang in der Woche kriegen. Es geht schon drunter und drüber, bis der Thoma am Schluss seinen zweiten Ausgang genehmigt bekommt, der ihm auch viel lieber ist als der Kuchen, der allerdings nicht mehr fertig wird.
 
 
 
 Nr. 164 „Der verflixte Kuhhandel“
 
Personen: 4 He, 2 Da
 
 Der Leitnerbauer hat eine Kuh zum Verkaufen. Er wird mit dem Viehhändler über den Preis bald einig und glaubt, er könne mit dem Handel zufrieden sein. Als ihm aber nun der Martl, sein Sohn, vorrechnet, dass er die Kuh um gute hundertfünfzig Mark zu billig hergegeben hat, da wird ihm schon etwas anders zumut. Afra, die Bäuerin, jammert um das schöne Geld und meint, es wär überhaupt schon längst an der Zeit gewesen, dem Martl den Hof zu übergeben. Dies scheitert jedoch daran, weil der Martl die Rosl, die Magd vom Leitnerhof heiraten möchte, ein sauberes, fleißiges Dirndl mit nur einem Fehler: Sie ist keine reiche Bauerstochter, wie sie eben dem Leitnerbauern vorschwebt.
 
 
 
 Nr. 163 „Die Zwillings-Gspusi“
 
 (2 kurze Akte)
 
Personen: 4 He, 4 Da
 
 Die Zwillings-Söhne vom Brandnerhof haben sich in die Zwillingstöchter vom Reindlhof verliebt; der Hans hat`s Hannerl und der Franzl des Lieserl. Das wär soweit alles in Ordnung, wenn nicht die Theres, die Bäuerin vom Reindlhof, dagegen wär. Aber der Brandnerbauer ist ein schlauer Bauer und er hat eine gute Idee, wie er den Jungen helfen kann. Und so wie er werden auch die Zuschauer schmunzeln, wenn die Reindlhoferin kleinlaut angekrochen kommt und schließlich ihre Einwilligung gibt, dass ihre Töchter dem Brandner seine Buben heiraten.
 
 
 
 Nr. 162 „Sternecker lernts Auterlfahrn“
 
Personen: 4 He, 2 Da
 
 Wie es sich für einen modernen Bauern gehört, will der Sternecker die Fahrschule und Auterlprüfung machen. Wenn nur die vielen „Parigrafner“ und die vielen Hebel am Fahrzeug nicht wären! Zweimal ist der Sternecker schon durchgefallen, trotzdem er schon zehn Jahre Bürgermeister gewesen war. Mutter und Tochter raten dem Vater von weiteren Versuchen ab. Die Sterneckerin sähe es viel lieber, wenn ihre Zenzl den Pointner Jakl heiraten tät. Aber da besteht eine jahrzehntelange Feindschaft zwischen dem Sternecker- und dem Pointnerhof, die schließlich durch die List der beiden Liebsleut in Frieden umgewandelt wird. Der Sternecker bekommt am Schluß sein Auterl, die Zenzl ihren Jakl und der Viehhändler Dachser seine beiden Kälberküh.
 
 
 
 Nr. 160 „Der Trauminet“
 
Personen: 3 He, 2 Da
 
 Schon lange will der Obermoar seinem Sohn, dem Hias, den Hof übergeben und redet ihm immer wieder zu, er soll sich endlich einmal eine Hochzeiterin suchen. Aber der Hias „geht jedem Weiberleut aus`m Weg, wia der Teifi an Weihwasser“. – Einer unserer Schlager !
 
 
 
 Nr. 153 „Sternecker am Scheibenstand“
 
Personen: 9 He, 1 Da
 
 Als Vorstand des Schützenvereins stellt der Sternecker diesmal beim Preisschießen seinen Mann. Die „Strohschießen“ sind ein alter bayerischer Brauch: Die Preise werden in Strohbauschen versteckt und dann am Schluss von den Gewinnern ausgepackt. Zum fünftenmal will der Sternecker sein goldgerändertes Nachthaferl dabei anbringen und zum fünftenmal bleibt es ihm selber. Der alte Alisi kriegt als „Zielerer“ ein Kügerl in das Sitzfleisch und noch viel anders Lustiges passiert.
 
 
 
 Nr. 144 „Sternecker und die
 
 Fahnaweih“
 
Personen: 4 He, 3 Da
 
 Eine Fahnaweih ist im Dorf und der Sternecker als Vorstand ist dazu ausersehen, die Fest- und Begrüßungsansprache zu halten. Es geht aber schon gut an: er hat verschlafen und erst die Musik der einziehenden Verein und die Böller reißen ihn aus seinem Weiher. Dann findet er seine Red` nimmer, beim Anziehen reißen die Knöpf, das Kragenknöpfl ist verschwunden und so fort. Und zwischenhinein kommen die Vorstandsmitglieder und drängen zur Eil. Die Weiberleut versagen bei der Mithilfe ganz und gar und nur der Roßknecht, der Lenz, weiß immer noch einen Ausweg. Aber es hilft alles nichts mehr. Der Festgottesdienst ist aus und der Sternecker hockt immer noch verzweifelt und halb angezogen in der Stuben. Da kommt die Wirtsdirn mit der erlösenden Botschaft: wegen des plötzlichen Regens hat der Herr Pfarrer Festrede und Predigt gleich miteinander in der Kirche gehalten und der Sternecker ist heraus aus der Misere.
 
 
 
 Nr. 143 „Bessere Herrschaften“
 
 – schriftdeutsch –
 
Personen: 2 He, 2 Da
 
 Frau Stieglitz, Dame aus der „besseren“ Gesellschaft eines Kurortes, vermietet ihre Betten auch , aber nur an „bessere“ Herrschaften. Was soll man da machen, wenn man, wie die Herren Turtelhahn und Schwengel nur ein Kramer und ein Vertreter ist, aber trotzdem anständig wohnen möchte. Ganz einfach: man tut so, als ob man weiß der Teufel wer und was sei, gibt auch seiner Tochter einen ansehnlichen Namen und benimmt sich gegenseitig mit viel Müh und Plag no ja halt so, wie sich „bessere“ Leut benehmen, damit ja keiner merkt, dass der andere... Aber schließlich und endlich kommt der ganze Schwindel auf. Alle sind darob, um es ehrlich zu sagen, herzlich froh, die Urschel des Kramers Turtelhahn kann sich ungeniert in die standesgemäß gewordenen Arme des Vertreters Schwengel werfen und schließlich schickt sich auch Madam Stieglitz in das Unabänderliche, weil sie merkt, dass Geld Geld bleibt. Bis es aber so weit ist, gibt es eine Menge zu lächeln, zu lachen und zu grinsen.
 
 
 
 Nr. 141 „Der alte Hut“
 
Personen: 2 He, 2 Da
 
 Er gehört eigentlich dem Scherenschleiferlenz, der Hut, und er will ihn nicht verkaufen, um alles in der Welt net, schon gar net an die Leitner Burgl. Aber ihre Haushälterin, die Wally, ist schnell mit ihn fertig: Für drei Mark ...! Aber zu was, werden Sie fragen, braucht denn die Burgl einen alten Hut, noch dazu einen von einem Scherenschleifer – Pfüat di Gott, wer möchte den schon aufsetzen, außer ihm selber? Vom Aufsetzen ist natürlich auch keine Red. Aufg`hängt soll er werden auf dem Kleiderrechen in der Stube, sonst nix. Dort nämlich wird er den Fritzl Gruber, wohlbestallten Forstadjunkt und leider sehr zurückhaltender Hausfreund der Burgl, in eine eifersüchtige Wut bringen, zu nicht geringer Freude der Burgl, die sich endlich mit ihm auskennt – und er sich mit ihr. Wie sowas ausgeht, ist bekannt.
 
 
 
 Nr. 137 „Der Hochzeitshase“
 
Personen: 2 He, 1 Da
 
 Das hätt e